Natur pur: Pinkelmoment und Fußspiele unter freiem Himmel


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Ich war heute alleine unterwegs. Irgendwann führte mich mein Weg abseits des Pfades in eine kleine, versteckte Lichtung. Es war still, nur das Rauschen der Blätter , die Autos und das entfernte Zwitschern der Vögel begleiteten mich. Dann kam dieser Impuls. Ich weiß nicht genau warum vielleicht war es der Moment, vielleicht die Freiheit, die ich gerade gespürt habe. Ich hob meinen Rock ein Stück hoch gezogen, ließ laufen, ließ los direkt in die Natur. Der warme Strahl rann mir über die Füße, und für einen kurzen Moment fühlte sich alles vollkommen losgelöst an. Doch da war auch etwas anderes. Ein Mann saß nicht allzu weit entfernt auf einer Bank. Ich hatte ihn vorher gar nicht bemerkt. Er wirkte unbeteiligt, aber seine Anwesenheit hat mich trotzdem nervös gemacht. Ich hatte Angst, er könnte etwas sagen oder näherkommen. Dieses Gefühl von Nähe und Beobachtung es war irritierend, fast elektrisierend. Als alles vorbei war, blieb ich noch einen Moment stehen, fast als müsste ich mich sammeln. Es war irgendwie verrückt, was ich da gemacht hatte aber auch befreiend. Und während ich weiterging, konnte ich ein leichtes Prickeln in mir nicht leugnen.



















